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Wandertag

   

Wandertag des Nachwuchsorchesters
20. Oktober 2001

 
 

Nach langen Hin- und Her um unseren Wandertag, sei es wegen des Wetters, verschiedener Proben, Münchener Großfeiern im Oktober oder evtl. Schließungen unserer Ausflugsziele, trafen wir uns dann doch schließlich am Samstag, dem 20.10.2001, um halb zehn Uhr am Maisacher Bahnhof, um mit der S-Bahn nach Poing in den Wildpark zu fahren.

Alle kamen pünktlich und so konnten wir gleich mit der S-Bahn zum Rosenheimer-Platz fahren, wo wir dann in S6 Erding nach Poing umstiegen und uns zuerst einmal ein ½ stündiger Fußmarsch zum Wildpark erwartete. Kaum dort  angekommen, wunderten sich doch einige welche Ausmaße der Park in den letzten Jahren angenommen hatte. Als erstes zog der Kaninchenverschlag mit den kleineren Tieren zum Streicheln und die freilaufenden Hasen uns so sehr in ihren Bann, dass einige von uns am liebsten gleich ein Häschen mitgenommen hätten (gell Domi?!).

Als nächstes spazierten wir durch den Wald, was doch e t w a s länger dauerte als geplant, denn überall liefen Hirsche und Rehe, die alle gefüttert werden wollten, frei herum. Danach kamen wir an Gehege mit Gänsen, allen Arten von Enten und Bisamratten, bei denen einige glaubten es seien Nutrias. Bald darauf kamen wir  zur Brotzeit-Wiese mit Spielplatz wo wir zuerst unseren Hunger stillten und uns dann richtig austobten. Da noch etwas Zeit blieb, bis zu unserem großem Finale, der Greifvogelschau, gingen wir noch zu den Wildschweinen, die sich sogar streicheln ließen. Nun wurde es langsam Zeit zur großen Wiese zu gehen, auf der die Greifvogelvorführung stattfinden sollte. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf einige Esel die allesamt von uns gefüttert wurden. Gott sei Dank kamen wir noch einigermaßen rechtzeitig an der Wiese an, so dass nur ein Teil von uns im Gras sitzen musste. Allen gefiel es wie der Falkner seine Vögel fliegen ließ. Vor allem Hugo überraschte uns noch indem er plötzlich unbemerkt von uns auf uns zusegelte und wir uns erst in letzter Sekunde wegducken konnten. Alle von uns gaben Ruhe bloß das Handy unseres Dirigenten Floh hat geklingelt (Normal sollen wir die doch auslassen, oder Flo ?!). Nun mussten wir uns aber beeilen, da die Volgelschau auch e t w a s länger dauerte als geplant. Nach dem Sprint zum Bahnhof konnten wir erleichtert feststellen, dass die S-Bahn nicht ohne uns abgefahren war.

Wir fuhren alle nach Hause und jeder fand auch noch eine Mitfahrgelegenheit. So endete unser Wandertag doch noch ganz beschaulich um 5 Uhr abends.  

Bericht von Daniel Melzer