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Maisacher Akkordeonisten feierten Erfolge mit Fackelzug
Beide Orchester sind bayerische Meister

Mit Fackeln, Sternwerfern und fröhlichen Liedern zogen die Maisacher Akkordeonisten am Samstagabend, den 23.06.2001, im Anschluss an ihre Fahrt nach Regensburg zu den Bayerischen Akkordeonmeisterschaften durch Maisach und lösten verwunderte Blicke der Maisacher Bevölkerung aus. Sicher konnten sich nur noch wenige Einwohner an den Fackelzug vom Jahre 1988 erinnern, denn dann hätten sie den Grund der überschwänglichen Freude erraten können: Den mehrfachen Gewinn eines Bayerischen Meistertitels! Damals brachten die Maisacher Akkordeonisten unter ihrer Leitung Erich Sokollik, der die jungen Leute seit fast dreißig Jahren musikalisch ausbildet und für die herausragende Qualität der Maisacher Akkordeonmusik verantwortlich ist, gleich drei erste Plätze aus verschiedenen Kategorien mit nach Hause. Seit diesem Schuljahr werden die Maisacher Orchester von drei jungen Nachwuchs-Dirigenten aus den eigenen Reihen geleitet: Heike Kopatz, Christine Machl und Florian Lang.

Ende Mai gaben diese beim Internationalen Musikfestival in Innsbruck ein erfolgreiches Wettbewerbsdebüt. Aufgrund der danach folgenden Pfingstferien blieb den Orchestern nur eine Woche, um die Anregungen der Innsbrucker Jury bei den Bayerischen Meisterschaften in Regensburg am 23. Juni umzusetzen. Trotzdem konnte das Schüler- und Jugendorchester ein wahres Kunststück vollbringen: Es ließ alle Konkurrenten, gegen die es zum Teil auch in Innsbruck angetreten war, hinter sich und erspielte sich den ersten Platz mit dem höchsten Prädikat hervorragend. Völlig fassungslos vor Freude, dass ihre Interpretation des Stückes "Über Land und Meer" diesmal auch den uneingeschränkten Beifall des strengen Wertungsgerichts fand, hielt die Dirigentin Christine Machl den Pokal in den Händen. Auch das große Maisacher Orchester konnte seine Leistung steigern: Nach dem dritten Platz in Innsbruck kletterte die Dirigentin Heike Kopatz auf dem Siegertreppchen zwei Stufen weiter und nahm den ersten Preis entgegen. Mit einem sehr guten dritten Platz rundete die Spielgruppe Attacca, die sich erneut der anspruchsvollen Konkurrenz in der Höchststufe stellte, das erfreuliche Ergebnis von Regensburg ab. Nicht nur die hervorragenden Platzierungen bewirkten eine Steigerung der Feierstimmung, auch die Beschaffenheit des Preises: Eigneten sich doch die erspielten dickbauchigen Pokale wesentlich besser, um Sekt daraus zu trinken, als die in Innsbruck gewonnene abstrakte Skulptur.

Wer sich selbst ein Bild von den zahlreichen Preisen der Maisacher Akkordeonisten machen möchte, kann diese in einer Vitrine in der Hauptschule Maisach besichtigen. Auch die frischgebackenen Bayerischen Meister können in diesem Sommer noch live erlebt werden, z.B. beim Maisacher Marktsonntag am 22. Juli 2001. Informationen darüber erhalten Sie unter www.a-o-m.de.

Hier gibt's alle Ergebnislisten dieses Wettbewerbs.

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