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7. Internationales
Akkordeon Festival in Innsbruck 2001 - wir waren dabei!
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"Petrus muss ein Freund der Akkordeonspieler
sein!" Mit diesen Worten wurde die Siegerehrung zum 7. Internationalen
Akkordeon-Festival vergangenen Sonntag eröffnet, denn wieder einmal wurden die
Preise bei strahlendem Sonnenschein im Innsbrucker Olympiastadion vergeben. Auch
für die Mitglieder der Akkordeonorchester Maisach e.V. stand der Wettbewerb
erneut unter einem guten Stern. Zum fünften Mal nahmen die Orchester, deren
Spieler seit fast 30 Jahren in der Musikschule Maisach der KMS Fürstenfeldbruck
von Erich Sokollik ausgebildet werden, an dem im 3-Jahres-Rhythmus
stattfindenden Festival teil. Zu Beginn dieses Schuljahres übergab Erich
Sokollik den Taktstock an junge Musiker aus den Reihen der erfahrenen Maisacher
Akkordeonisten: Heike Kopatz, Christine Machl und Florian Lang. Diese stellten
sich nun zum ersten Mal der internationalen Konkurrenz und den kritischen
Wertungsrichtern. Ihrem Engagement, dem intensiven Teamgeist der Spieler und
deren Bereitschaft zu mehreren Zusatzproben an Wochenenden ist es zu verdanken,
dass fast nahtlos an die unzähligen Erfolge unter der Regie von Erich Sokollik
angeknüpft werden konnte.
 In
der Kategorie Erwachsenen-Orchester Oberstufe traten 41 Orchester an, deren
Plazierungen in absteigender Reihenfolge bei der Siegerehrung vorgelesen
wurden. So waren die Nerven der neuen musikalischen Leitung Heike Kopatz und
aller Spieler bereits zum Zerreißen gespannt, als endlich verkündet wurde,
dass der dritte Preis mit dem höchsten Prädikat hervorragend an das
Akkordeonorchester Maisach gehe.
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| Mit den Worten
"Nicht weinen, sondern freuen!" überreichte die Landesvorsitzende des
Deutschen Harmonikaverbandes und Wertungsrichterin Hedy Stark-Fussnegger der
fassungslosen jungen Dirigentin den Gewinn: eine Skulptur in Form eines
vergoldeten, abstrakt gestalteten Akkordeons auf einem Natursteinsockel.
Überzeugen konnte das Akkordeonorchester Maisach die Jury mit der Irischen
Suite von M. Seiber. Die ausdrucksstarke, mitreißende und technisch
überzeugende Darbietung fand auch zahlreiche positive Resonanz beim
internationalen Publikum. So wurde Heike Kopatz unmittelbar nach dem
Auftritt spontan von einem begeisterten Zuhörer zu einem Musikfestival nach
Prag eingeladen und eine Musikerin aus Irland schwärmte: "Das klang richtig
irisch!" |
Ein Teil der routiniertesten
Mitglieder des Akkordeonorchesters nahm weiterhin in der Kategorie Ensemble
Amateure Höchststufe teil: Heike Kopatz, Beate Weber, Christine Machl, Iris
Münch, Steffi Haug, Rene Rath, Klaus Hellberg und Wolfgang Hillreiner. Die
Gruppe nennt sich Ensemble Attacca und erspielte sich mit dem anspruchsvollen
Stück "Bilder aus Portugal" von G. Kneip das in dieser hohen Kategorie schwer
erreichbare Prädikat ausgezeichnet.
Der Maisacher Nachwuchs, das
Schülerorchester unter der Leitung von Florian Lang, schloss sich dem
Jugendorchester an und begab sich in der Kategorie Jugend-Orchester
Elementarstufe, geführt von Christine Machl, "Über Land und Meer", komponiert
von A. Götz. Mit viel Applaus wurden die jungen Spieler für ihren schwungvollen
Vortrag belohnt und die Dirigentin Christine Machl erhielt vom Wertungsgericht
viel Lob für die ausgezeichnete musikalische Führung dieses jungen Orchesters.
Am 23. Juni bei den Bayerischen Meisterschaften in Regensburg wird die Gruppe
versuchen, den guten Erfolg von Innsbruck noch auszubauen. Auch das "große"
Orchester und das Ensemble werden die Probenarbeit, nachdem die Sektgläser
geleert sind, wieder aufnehmen, um die konstruktiven Anregungen der Innsbrucker
Jury umzusetzen und sich auch auf Landesebene erfolgreich präsentieren zu
können.
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