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Konzert

2008  


Maisach macht Musik
Gemeinsames Konzert war ein toller Abend

Das Konzert des Gesangvereins Maisach und des Akkordeonorchesters Maisach am vergangenen Samstag endete mit zufriedenen Gesichtern auf der Bühne und bei den über 350 Gästen, die einen musikalisch abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend widerspiegelten.

Den Auftakt des Konzerts machte der Gemischte Chor begleitet vom Akkordeonorchester Maisach mit der bekannten Melodie von „Pomp and Circumstance“ unter der Leitung von Heike Tolksdorf, der Dirigenten des Orchesters. 

Im Anschluss zeigte der Nachwuchs sein Können. Die jüngsten Sänger – die „Fridolinspatzen“ trugen mit viel Charme und Begeisterung ihre Lieder vor. Das Jugendakkordeonorchester zeigte unter der Leitung von Florian Lang, dass es im Zusammenspiel und im musikalischen Ausdruck bereits Erfahrung hat und so gelang eine gefühlvolle Darbietung des „Novitango“ von Astor Piazzolla. Gleich im Anschluss entführte „Sound of Voices“, der Jugendchor des Gesangvereins, die Zuhörer u.a. mit “Hey there Delilah“ gekonnt in die musikalische Gegenwart. Vor der Pause machte der Nachwuchs der beiden Vereine einen Ausflug in die Filmwelt. Gemeinsam brachten sie die bekannten und träumerischen Lieder aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ zu Gehör.

Die zweite Hälfte des Konzerts eröffnete der Gemischte Chor mit vier Stücken, die die Vielfalt seines musikalische Repertoires gekonnt zur Geltung brachte. Christian Meister führte den Chor vom Sommerlied „Lerchengesang“ bis zum bekannten alpenländischen Liebeslied „Unter der Lindn“. Danach übernahm Heike Tolksdorf wieder den Taktstock und begleitete die Gäste mit der „Moldau“ von Friedrich Smetana und der „Spanischen Fantasie“ einmal quer durch Europa. Ein Zuhörer versicherte, die Wellen und den Wind deutlich gespürt zu haben.

Den Schluss bildete der gemeinsame Vortrag von Auszügen aus der „Carmina Burana“ unter der Leitung von Christian Meister. Carl Orff vertonte lateinische Texte aus dem 14. Jh. und machte sie mit seinen Melodien unvergesslich. Begeisterter Beifall belohnte die annähernd 60 Sänger und Akkordeonspieler auf der Bühne, so dass eine Zugabe nicht ausbleiben konnte. Was wäre dafür besser geeignet gewesen als der hymnische Gesang von „Land of hope and glory“, der auch schon das Konzert eröffnete? Wunderkerzen auf der Bühne und wehende „Union Jacks“ im Publikum rundeten das Schlussbild stimmungsvoll ab.