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Maisach macht Musik
Gemeinsames Konzert war ein toller Abend
Das
Konzert des Gesangvereins Maisach und des Akkordeonorchesters Maisach am
vergangenen Samstag endete mit zufriedenen Gesichtern auf der Bühne und
bei den über 350 Gästen, die einen musikalisch abwechslungsreichen und
unterhaltsamen Abend widerspiegelten.
Den Auftakt des Konzerts
machte der Gemischte Chor begleitet vom Akkordeonorchester Maisach mit der
bekannten Melodie von „Pomp and Circumstance“ unter der Leitung von Heike
Tolksdorf, der Dirigenten des Orchesters.
Im Anschluss zeigte der
Nachwuchs sein Können. Die jüngsten Sänger – die „Fridolinspatzen“ trugen
mit viel Charme und Begeisterung ihre Lieder vor. Das
Jugendakkordeonorchester zeigte unter der Leitung von Florian Lang, dass
es im Zusammenspiel und im musikalischen Ausdruck bereits Erfahrung hat
und so gelang eine gefühlvolle Darbietung des „Novitango“ von Astor
Piazzolla. Gleich im Anschluss entführte „Sound of Voices“, der Jugendchor
des Gesangvereins, die Zuhörer u.a. mit “Hey there Delilah“ gekonnt in die
musikalische Gegenwart. Vor der Pause machte der Nachwuchs der beiden
Vereine einen Ausflug in die Filmwelt. Gemeinsam brachten sie die
bekannten und träumerischen Lieder aus dem Film „Die Kinder des Monsieur
Mathieu“ zu Gehör.
Die zweite Hälfte des
Konzerts eröffnete der Gemischte Chor mit vier Stücken, die die Vielfalt
seines musikalische Repertoires gekonnt zur Geltung brachte. Christian
Meister führte den Chor vom Sommerlied „Lerchengesang“ bis zum bekannten
alpenländischen Liebeslied „Unter der Lindn“. Danach übernahm Heike
Tolksdorf wieder den Taktstock und begleitete die Gäste mit der „Moldau“
von Friedrich Smetana und der „Spanischen Fantasie“ einmal quer durch
Europa. Ein Zuhörer versicherte, die Wellen und den Wind deutlich gespürt
zu haben.
Den Schluss bildete der
gemeinsame Vortrag von Auszügen aus der „Carmina Burana“ unter der Leitung
von Christian Meister. Carl Orff vertonte lateinische Texte aus dem 14.
Jh. und machte sie mit seinen Melodien unvergesslich. Begeisterter Beifall
belohnte die annähernd 60 Sänger und Akkordeonspieler auf der Bühne, so
dass eine Zugabe nicht ausbleiben konnte. Was wäre dafür besser geeignet
gewesen als der hymnische Gesang von „Land of hope and glory“, der auch
schon das Konzert eröffnete? Wunderkerzen auf der Bühne und wehende „Union
Jacks“ im Publikum rundeten das Schlussbild stimmungsvoll ab.
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