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Die Entwicklung und der Bau der Harmonika - Instrumente und deren Literatur vollzieht sich über einen großen Zeitraum der Musikgeschichte: die heute noch gebräuchliche Mechanik der durchschlagenden Zungen wurde bereits im dritten Jahrtausend vor Christus in einer chinesischen Mundorgel verwendet. Bis zur Patentierung des Akkordeons durch den Wiener Instrumentenbauers Cyrillus Demian im Jahre 1829 durchlief die Entwicklung der Balginstrumente noch unzählige Stationen, auf die in dieser Arbeit jedoch nicht näher eingegangen wird. Vielmehr wird auf die um die Jahrhundertwende einsetzende Harmonikabewegung und darauffolgende Literaturentwicklung eingegangen. Die neu entstandene Literatur wirkte sich schließlich auch auf den Instrumentenbau und die Spielweise des Akkordeons aus und verhalf dem Instrument mehr und mehr vom Image des "primitiven, bäuerlichen Klangwerkzeug" wegzukommen. Ausschlaggebend für den ersten Impuls der Literaturentwicklung waren die "Sieben neuen Spielmusiken" von Hugo Hermann, der Dank der Initiative von Ernst Hohner dafür sorgte, dass das Akkordeon nicht ohne vernünftige Literatur und Spielmethodik in Vergessenheit geriet.
Kurzer Überblick über den Inhalt des Textes: I Übersicht der Harmonika-Bewegung [ 1. Teil ] II Sololiteratur für AkkordeonII.1
Das Literaturproblem
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Autor
Florian Lang ist Mitglied im Akkordeonorchester Maisach und Leiter des Jugendakkordeonorchesters. Diese Arbeit hat er im Rahmen des Leistungskurses Musik als Facharbeit geschrieben. Er hat ein abgeschlossenes Studium der Medienpädagogik. |
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